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Irgendwer

Die Entwicklung, der Spielebranche!

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Einige von euch kennen vielleicht noch die Zeit der Spiele in den 90ern. Spiele waren damals noch in der frühen Entstehungsphase und sie bekamen bei weitem weniger Aufmerksamkeit. Zum größtenteil interessierten sich nur Nerds für sie. Damals war man froh, wenn etwas überhaupt lief. Man war mit sehr wenigen Sachen zu beeindrucken. Wenn jemand im Jahre 1998 gesagt hätte, dass Spiele heute so aussehen, wie sie heute aussehen, hätte ihm das keiner geglaubt, weil sie gedacht hätten, dass man für so gewaltige Sprünge noch weitere Jahre benötigt hätte. Und schaut euch mal die Spiele von heute an und vergleicht diese mit einem Spiel aus den 90ern. Wenn ihr euch mal ein Tennisspiel oder Basketballspiel dieser Zeit anschaut und diesen mit einem Tennisspiel oder Basketballspiel unserer heutigen Zeit vergleicht, steht ihr nur noch mit offenem Mund da. Heute sind Spiele viel verzweigter in die Gesellschaft. Sie sind heute eine Kultur. Zudem haben sie die Kinobranche überholt. Aber wo stehen wir in den kommenden 15 Jahren? Ich gehe so weit und sage das wir mit Hilfe von Geräten wie Oculus Rift, uns selbst im Spiel wiederfinden werden. Natürlich kann man mich belächeln, aber sie hätten den Typen vor 15 Jahren, der gesagt hätte, dass es Full HD Spiele gibt, die besser aussehen, als die Realität, auch belächelt.

 

Was sagt ihr, wo werden wir in den nächsten Jahren stehen?

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Naja ich denke, mindesten die nächten 3 Jahre wird das Gaming noch großteils so bleiben wie es jetzt ist. Also HD Games auf Full HD Fernsehern, Konsole, Controller bzw. PC und fertig.

Auch wenn es sachen wie die Oculus Rift vielleicht schon dieses Jahr gibt, denke ich sie werden erst in 3 Jahren ausgereift sein und - wenn, erst einige Jahre später - den Markt erobern, davor werden sie vermutlich auch so ein "Nerdding" bleiben.

Dann in 7 - 10 Jahren wird man wirklich schon im Spiel sein, egal ob mit solch einer Brille oder einem total ausgereiften Kinect - so dass der Charakter zu 100% das macht, was man selbst macht.

 

Andererseits denke ich, wird diese Entwicklung auch problematisch. Es ist nicht wie der normale Fortschritt - das Spiele immer besser aussehen - sondern es ist eine neue Ebene des Spielens. Es kann auch gut sein, dass es sich wie 3D nie so ganz durchsetzen wird, einerseits weil die Entwickler es vielleicht nicht unterstützen, andererseits weil es die Spieler nicht wollen (Kinect ist ein gutes Beispiel). Vorallem bei aufwendigen Spielen wie GTA 6 werden wir sicher auch in 5 Jahren noch normal vor der Konsole sitzen, alles andere würde die Rechenleistung der Konsolen - und die werden mMn Hauptmedium von Spielen bleiben - zu sehr übersteigen.

Ein zusätzlicher Aspekt wäre natürlich die Cloud, aber bei diesen muss man erst sehen wie sie sich entwickeln und ob sie jemals wirklich die Rechenleistung der Konsolen aufpeppen können. Und ob das Internet dann in 5 Jahren auch in Europa fortschrittlich genug ist - ich wage es zu bezweifeln.

 

Und wie oben schon kurz erwähnt: die große Masse wird sich nicht sofort auf jede Neuheit stürzen; viele der Sachen werden sich nicht etablieren können. Und die Produkte, die es können, werden ebenfalls lange brauchen bis sie genug Beifall bekommen, dass sie auch wirklich von Entwicklern/Publishern unterstützt werden.

 

Kurz gesagt denke ich, dass diese Konsolengeneration einige Versuche wagen wird - Oculus Rift, Sonys Brille, Clouds, etc. - sich aber nichts davon wirklich etablieren und den Markt erobern wird; und wir somit die nächsten 5 Jahre noch auf der Couch vor dem Fernseher mit dem Controller in der Hand spielen. Aber bei der nächsten Generation (PS5)... da wird einiges passieren.

Im Moment denke ich aber fast, dass die jetzige Konsolengeneration fast nur eine Übergangsgeneration ist, immerhin stehen wir im Moment am Rande großer Erneuerungen.

Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt. :)

 

Im Moment geht aber sowieso alles noch auf Grafik und Auflösung zu, die große Masse hält das im Moment wohl leider für das wichtigste.

 

Kleiner Nachtrag: Hab ich irgendwo VHD geschrieben? Wenn ja, dann meinte ich HVD :)

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Ich denke auch das Geräte wie Oculus Rift bzw. VR generell, sich frühstens in 10 Jahren erst durchsetzen wird. Ich glaube auch nicht, dass sich in den nächsten 5 Jahren großartig etwas ändern wird. Für den Prozess wird mehr Zeit benötigt, damit sich etwas etablieren kann, dass die Gaming-Welt ausschlaggebend ändert. Cloud-Gaming spreche ich keine rosige Zukunft zu. Da wie schon erwähnt wurde, das Internet in einigen Kontinenten völlig neu umstrukturiert werden müsste, damit dies bei mehr Leuten überhaupt funktioniert. Ich glaube jedoch, dass spätestens in 5 Jahren, 4K-Auflösung für den autonom verbraucher preislich ersichtlich wird und die Norm sein wird. Mit GTA 6 wird sich sicher nicht vieles ändern. Ich glaube dies wird erst der Fall bei GTA 7 sein, wenn dieses Spiel dann VR-Unterstützung bietet.

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Welches Spiel sieht denn besser aus als die Realität? Klar gibt es optisch schöne Spiele, aber wenn ich dann ein beleuchtetes Riff oder die Plitvicer Seen sehe, dann bin ich vollstens von der unübertreffbaren Schönheit dieser Welt überzeugt ;)

Das Games immer mehr und mehr in unsere Kultur integriert werden ist doch super, auch wenn es Nachteile mit sich bringt, wie z. B. die Fanboykriege usw. 

 

1998 - Na ja, so sehr überrascht wären die Leute glaube ich mal nicht gewesen, gerade zu dieser Zeit gab es einen grafischen Oberhammer nach dem Anderen. Eher mache ich mir sorgen darüber, ob es überhaupt noch großartige Fortschritte außerhalb von Virtual Reality geben wird. Die letzten 3 Jahre machte die Grafik kaum Fortschritte. 

 

Ob nun in Zukunft Spielefiguren genau so reagieren werden wie man selbst während man vor dem Fernseher steht oder eben ein VR-Gerät auf dem Kopf hat? Wahrscheinlich - ich freue mich aufjedenfall auf die Zukunft des Gamings ;)

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Ein weiterer Nachteil ist die große Masse... die Spiele, vorallem bei Fortsetzungen, wenden sich meiner Meinung nach zu sehr an die Noobspieler / Neueinsteiger und vereinfachen sie dadurch zu sehr

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Gast R123Rob

Über die Entwicklung der Spielebranche kann man sich nicht beschweren. Wer da meckert, meckert auf hohen Niveau. Uns geht es viel zu gut!

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Die Spielebranche.

Waren das Zeiten, als um 1999 und früher noch Spiele auf SNES Chips mit Speichern um 2MB gepresst wurden, und man Spielspass für Wochen bekam. Da steckte Herzblut drin. Namen wie Zelda, Lufia, FinalFantasy, Gauntlet und Baldurs GAte waren Meilensteine und sind sicherlich mit verantwortlich für den kommerziellen Erfolg der heutigen Branche.

 

Probleme gibts aber an allen Ecken. Der unübersichtliche Markt, "freie" Spielemagazine, denen bei schlechter Bewertung eines Franchises mit Abzug der Belieferung seitens des Publishers gedroht wird, TripleAAA Titel die keine sind und und und ... Zig Marken werden jedes Jahr neu, mit Detailverbesserungen zum Vollpreis an den Mann gebracht, und schlimmer noch, von den Konsumlemmingen gekauft.

 

EA ist da ein Beispiel, wie Kommerzialisierung und Profitwahn den Markt teils bestimmen. Dieser Verein entwickelt nicht für die Spieler, sondern an denen vorbei ...

 

Ocolus Rift, Project Morpheus, Kinect und Co. müssen in den nächsten Jahren erst einmal beweisen, das sie a) markttauglich sind und b.) den Sprung gen Mainstream schaffen

 

Am Argsten fällt mir als alter Spieler jedoch das Gebaren der meisten Games auf, alles und jeden Mist erklären zu müssen. Man wird förmlichst in die Hand genommen, kaum noch Freiheiten (siehe CoD und BF, wenn man da auch nur einige Meter vom vorgegebenen Pfad abweicht, heissts GameOver) etc etc. Ich will ein Spiel entdecken, selbst herausfinden, probieren und machen. Aber nein, der Entwickler erklärt uns dummen Konsumenten sogar, das man an der Stelle doch bitte Taste X drücken muss, damit Schalter F, den Fahrstuhl ruft *kopfklatsch ...

 

Die Entwicklung per se empfinde ich als zweischneidiges Omen. Einerseits die Grafikfetischisten, die ein Spiel nur danach messen, wie gut es aussieht (Crysis Reihe, Durchschnitts-Shooter mit BombastGrafik) und auf der anderen Seite die Gamer, die wirklich spielen wollen, aber kaum noch Titel bekommen, die wie einst (SystemShock, HalfLife, Quake, Siedler2, Civ und Co.) auf Skill und Spieltiefe setzten.

 

Die Zukunft sieht in meinen Augen garnicht rosig aus.

 

*Microtransactions in Vollpreistiteln (Dead Space 3, Forza5 etc)

*One-Day-Patches (normal?? hallo, hier wird ein unfertiges Game auf den Markt geworfen, und wir dürfen erstmal Gigs an Daten nachsaugen)

*Early Access Phasen gegen Bezahlung

*Kaputtmachen großer Namen durch Profitgier (SimCity, Dungeon Keeper)

*DLC DLC DLC <---- Unwort des Jahres 2013

 

 

Natürlich hege ich noch Hoffnung, denn ab und an kommen noch wahre Perlen auf den Markt, wie Bioshock Infinite mit seiner großartigen Story, UFO: Enemy Unknown (für mich immer noch der RundenstrategieTitel Nr1) etc etc

 

Fragwürdig auch ist die viel gepriesene Free-to-P(l)ay Masche die immer moderner wird. Pay to Win, Pay to Play kann man ebenso in einem Atemzug nennen. Auch hier ist der Großteil der Spiele weder fair austariert noch so konzipiert, das man ohne pay-to-play nennenswert voran kommt.

 

 

Zukunft?

In meinen Augen sehr kritisch zu beäugen

 

 

Gruß Cuu

 

 

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Grafik ist nicht alles, früher zählte noch oft der satz, von gamern, für gamer

Es gab kleine garagen entwickler die dennoch gute spiele gemacht haben

 

Heute ist es leider so das bwl manager sagen wie das spiel zu sein hat, die haben zwar 0 plan davon was spass macht, aber sie wissen was sich verkauft, warum kommt sonst jedes jahr ein neues cod.

Sie gehen keine risiken ein, ein neues spiele franchise zu entwickeln.

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