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    • Das Spiel ist eine Frechheit seitens MS, aber Spaß kann man trotzdem damit haben. 
    • Das Monster zeigt wieder wo der Hammer hängt, diesmal bei Metro Exodus ... native 4K und stabile Framerate. https://www.resetera.com/threads/digital-foundry-metro-exodus-ps4-pro-xbox-one-x-graphics-comparison-4a-games-tech-returns-on-console.99970/ - Lighting, effects buffers run on different (lower than native) resolutions on consoles.
      - There will be a specific PC breakdown video with more info on that, including RTX benefits.

      Resolution & Visuals:
      - XBX runs at native 2160p.
      - PS4 Pro runs at native 1440p.
      - Base PS4 runs at native 1080p.
      - Base Xbox One runs with dynamically adjusting 1080p. Lowest encountered just under 900p.
      - There is a chance all consoles might use dynamic, but only noticed during testing on base Xbox.

      - PS4 and Xbox family consoles have different gamma curves, Xbox consoles seem to suffer from black crush.
      - Base Xbox loses some detail on texture filtering, but otherwise assets look identical on all consoles.
      - All consoles miss the advance physics simulation of PC version.
      - Base consoles have lower LoD settings (base Xbox is lowest)
      - Geometry is improved/increased on Xbox X and PS4 Pro

      Fog/Effect Resolutions:
      - Base Xbox uses 33% scale resolution for fogs, bullet muzzle etc.
      - Base PS4 uses 50% scale per axis.
      - Pro and X push effects somewhere a little under 1080p.

      Performance:
      - Base Xbox One is surprisingly solid performing version. The most consistently playing version.
      - Base PS4 holds 30 FPS frequently, but drops and adaptive vsync kicks in. Base Xbox suffers much less from this.
      - In firefights, base PS4 is the worst performing of the bunch.
      - In Mid-Gens. Xbox X is generally the better performing version of the two. Both have some drops, Pro has some more of them.
    • So, ich habe nun einige Stunden gezockt (dank nochmal an den Gamepass) und ich muss sagen genau so stelle ich mir Actionspiele vor. Das Spiel ist Gameplaytechnisch auf dem Stand von vor ca 10-15 Jahren (was nicht schlecht sein muss!), schaut aber gut und passend aus. Ich mag die Graphik sogar, da es wirkt wie einst Dead Rising 3, also etwas verrückt in einem leichtem Comicstil.
      Das Leveln der Waffen geht schnell von der Hand und automatisch je nach Nutzung. Und jede Waffe hat seine eigenen Stärken (ich verbrenne gern meine Gegner). Auch nehme ich persönlich dieses Auto-Aim dankend an. Man muss nicht viel bei tun und schießen. Klar ist das ganze weniger herausfordernd.
      Das ganze Sprungsystem mit dem Jetpack und den Luftschächten (hallo Sunset Overdrive ) ist recht gut durchdacht und man kann mittels dem Klettern schnell und hoch auf die Gebäude kommen. Passend dazu sind dann die Fähigkeits-Punkte verteilt, an die man rankommen muss. Leicht herausfordernd.
      Was ich als etwas nervig empfinde ist diese Kamerasteuerung. Sie ist zu starr und manchmal im Weg. So dass man aucz mal unabsichtlich abstürzt usw. Allerdings retten die stabilen Frames da sehr. Die Story ist so banal und die größte Nebensache in diesem Game. Es geht immer nur darum, die ganzen KI-Gegner und Gegnerwellen zu erledigen und die Gebäude und/oder Posten zu zerstören oder zu hacken/infiltrieren. Das versteht jeder 6 Jährige, was er hier zu tun hat... allerdings sind die Dialoge dann etwas zu hart.
      Fazit:
      Crackdown 3 ist eine bunte Mischung eines leichten Actionshooters in einem schönem SciFi-Stil und eines 3D-Plattformers. Wer auf leichte Gameplaykost steht und an Schuss und/oder Gewaltorgien nie genug bekommt, der kann das Spiel sich gern mal anschauen.
      Ich persönlich würde auf keinen Fall heutzutage das Spiel als Vollpreisspiel bezeichnen. Dazu kann es augenscheinlich zu wenig. Es wirkt alles wie 30-40 Euro Spiel, und dafür macht es vieles ok bis gut. Größter Kritikpunkt ist und bleibt die Kamera und Steuerung. Nachtrag:
      Ich werde das Spiel versuchen durch zu spielen und wenn das so funktioniert, wird es nicht negativ in meine Erinnerung bleiben. Bisher macht es Spass, auch wegen der seichten aber steigernden Schwierigkeit. Und für mich scheint das Spiel besser zu sein als ReCore, State of Decay 2 oder Sea of Thieves. Eher in der Riege von Sunset Overdrive oder Dead Rising… und nein, ich möchte keine Prozentzahl abgeben.
    • Ja, ich denke MS ist auch froh, den letzten Sack "Softwaremüll" (wie es hier einige beschreiben würden) nach draußen an die Straße gebracht zu haben. Ich bin zuversichtlich, dass die nächsten Exklusivtitel wieder an Fahrt aufnehmen werden. 
    • Ohje - und ich hatte gehofft, dass Crackdown 3 ein ähnlich schönes Comeback wie das einst totgeglaubte The Last Guardian feiern könnte. Doch dieses Vergleichsvideo deutet darauf hin, dass wir es hier nicht nur mit eines der größten Downgrades in der Konsolengeschichte zu tun haben, sondern uns auch ein weiterer Microsoft-Durchschnittstitel im 60-70% Bereich erwartet. (Die Reviews kommen heute rein.) Ich hoffe aber, dass dies nun endlich der letzte Software-Reinfall aus dem Hause Microsoft wird und man in Zukunft auch wieder einmal die 70% Marke knackt. Mit Gears of War 5 und Ori and the Will of the Wisps stehen die Chancen dafür schon dieses Jahr sehr gut und ich hoffe, dass Microsoft in der nächsten Generation dann auch wieder an Sonys und Nintendos Software-Qualität anschließen kann. Die Studios dafür hat man ja jetzt. 
    • Seit Reagent Games das Spiel an Sumo Digital abgegeben hat, wurde wohl nicht mehr die Cloudfeatures weiter ins Spiel gebracht.
    • Ich kann das Gameplay von CD3 nicht beurteilen, aber die "Zerstörung" in dem Spiel sieht merkwürdig aus. Sollte dieses Spiel nicht das Aushängeschild für die Power of the Cloud werden? http://www.pcgameshardware.de/Crackdown-3-Spiel-55924/News/Downgrade-Debatte-Physik-1275288/
    • ZEIT ONLINE "Apex Legends"
      Ist dieses Spiel das bessere "Fortnite"? Wie aus dem Nichts erscheint der Onlineshooter "Apex Legends" und bricht Rekorde. Spielerinnen und Streamer sind begeistert. Denn das Game ist mehr als eine gute Kopie. https://www.zeit.de/digital/games/2019-02/apex-legends-free-to-play-gaming-fortnite
      Eike Kühl, 9. Februar 2019
    • Resident Evil 2 Entwickler: Capcom | Publisher: Capcom | Plattform: PS4, Xbox One, PC
      Genre: Action | Preis: 59,99€ / 59,99€ / 59,99€  [Stand: Februar 2019] | Erschienen am: 25.01.2019
        21 Jahre später Seien wir doch mal ehrlich: wir sind alle froh, dass aus Resident Evil 2 ein zeitgemässes 3D-Remake gemacht wurde, um nochmal eines der Videogame-Meisterwerke schlechthin auf der aktuellen Konsolengeneration zelebrieren zu können. Die gute Nachricht vorweg: ja, das Resident Evil 2 Remake ist wie erwartet eines der Game-Highlights dieses Jahres geworden. Ob es jedoch an die Klasse des Originals oder gar eines resident evil 4 herankommt, wird mein Review nun hoffentlich klären.
      Es lebt... Der erste Eindruck beim Anspielen: das was vorher im 2D-Original mit den vorgerenderten Hintergründen statisch weggeschlossen war, ist nun zum Leben erwacht - und es ist ganz sicher nicht irdischer Natur. Der Tester einer Spielezeitschrift hat dies mit einer zunächst ziemlich merkwürdig anmutenden Bemerkung auf den Punkt gebracht, nämlich, dass er sich zum letzten Mal, als er 3 Jahre alt war, in die Hosen gemacht hat, und nun beim Anzocken dieses Remakes wieder. Ich war ehrlich gesagt nach den ersten Stunden auch froh den Controller per Share Play weiterzureichen, da es einfach zu beklemmend war, alleine mit wackelnder Taschenlampe durch die von bemerkenswert terroristischem Sounddesign untermalten Gänge zu schlurfen. Ich hab von Freunden gehört, dass ihnen bei den ersten Stunden mit ihrer PSVR-Brille schlecht geworden ist, so ähnlich verhält es sich mit dem Sprung von Resident Evil 2 in die dritte Dimension: man wird einfach ins gurgelnde, kalte Wasser geschmissen.
      Allein und verlassen Der wichtigste Aspekt vom Original, nämlich das Herumstreunen im bis auf gelegentlich auftauchende Zombies, Licker und andere Kreaturen gottverlassenem Polizeirevier, hat den Sprung in die aktuelle Zeit erstaunlich gut geschafft. Der Knackpunkt von allem: weniger ist mehr. Nur wenn etwas leer ist, kann man etwas hinzufügen und der Spieler kann seine eigenen Gedanken und Gefühle auf die prächtigen, der vom Kunstmuseum zum Polizeirevier umfunktionierten Räume projezieren. So gesehen, ist Resident Evil 2 ein echtes Kunstwerk, es überlässt die bei den meisten Spielen vorgegebenen Interpretationen dem geneigten Gamer, dessen Wahrnehmung sich voll und ganz entfalten kann.
      Die dritte Dimension Ja, es macht immer noch genauso viel Spass Items zu kombinieren, genau abzuwägen, was man mitnimmt oder was man in der Box ablegt und die Geheimnisse der Map mit ihren vielen verschlossenen Türen, Treppen und Ebenen aufzudecken. Die Grafik ist grandios, die Steuerung butterweich, der Umfang mit den vier Spieldurchgängen der Leon und Claire Kampagnen gelungen und freischaltbare Boni mit z.B. Waffen mit unendlich Munition gibt es auch zuhauf. Und dennoch ist da etwas, besonders im Vergleich zu anderen aktuellen Spiele-Highlights wie z.B. Red Dead Redemption 2, Rise Of The Tomb Raider oder Uncharted 4, dass immer so etwas wie eine angezogene Handbremse eingebaut ist. Aus etwas, dass mal 2D war, etwas zu machen, dass dreidimensional ist, limitiert einfach den Spielfluss, den Umfang und das Ineinandergreifen von Gameplayebenen. Eine etwas freiere Interpretation - auch insbesondere im Hinblick auf die viel zu spärlichen Zwischensequenzen - wäre mir lieber gewesen, als das starre Festhalten am ikonenhaften Vorgänger.
      Blick über den Tellerrand Wie man Gameplayumfang multipliziert haben Games wie RDR2 oder Metal Gear Solid V vorgemacht, und Entwickler wie Capcom, die mittlerweile genauso Legendenstatus wie Naughty Dog oder Rockstar haben, wären dazu bestimmt mühelos in der Lage gewesen, aber haben es sich im Hinblick auf die Fangemeinde sicher einfach nicht getraut. Es ist genau dieses japanische Duckmäusertum, dass Rohrkrepierer wie RE7 hervorgebracht hat - es mussten sich nur genügend Fans über die Jahre hinweg beschweren, dass die Resident Evil-Reihe sich immer mehr von Horror weg und zu Action hin entwickelt, und schon wurde ein völlig unpassender Outlast-Klon serviert. Warum nicht gleich bei The Last Of Us Joel, bei Uncharted Nathan Drake und bei Tomb Raider Lara streichen und durch eine Waffenansicht ersetzen? Nur zu gut, dass Capcom nun das RE2 Remake anstelle eines neuen RE8 entwickelt hat - es ist mitunter besser, sich auf seine eigenen Stärken zurückzubesinnen, als sich nur einzubilden, dass man stark ist.
      Die Zukunft Es werden für Resident Evil 2 noch weitere DLCs erscheinen, der erste mit dem Titel "The Ghost Survivors", in dem Randcharaktere zu Hauptdarstellern werden, wird kostenlos sein. Mir persönlich wäre jedoch ein Resident Evil 2 Remaster lieber - zum einen, um die 98er Erfahrung nochmal ohne Pixelmatsch nachleben zu können, zum anderen um es mit dem Remake vergleichen zu können - das wäre mir ob als DLC oder Standalone dann auch nochmal 20 Euro wert. Allerdings kann man daran, wie sich Capcom bisher verhalten hat, an zwei Fingern abzählen, dass es nicht passieren wird. Sicher haben die Japaner mit einem Resident Evil 3: Nemesis Remake oder dem 8. Teil, der auf etliche Charaktere und Elemente der Spielereihe zurückgreifen kann, einige Asse im Ärmel, aber egal wofür sie sich entscheiden werden, es werden wieder 2-4 Jahre Entwicklungszeit ins Land gehen, und man wird wieder voll bangem, ungeduldigen Warten einem Termin wie dem 25. Januar 2019 entgegenfiebern. Meine persönliche Bitte: überrascht die Fans lieber wieder und wagt euch an ein Dino Crisis Remake. Wie genial der Survival-Horror im Dschungel aussehen könnte, kann man unschwer an dem Screenshot oben erkennen. Am besten Dino Crisis 1 & 2 zu einem Game zusammenfassen und viele Sachen freier interpretieren, als es bei dem RE2 Remake der Fall war, dann könnte ordentlich am Thron des bisher unerreichten resident evil 4 gerüttelt werden. Resident Evil kann man nur mit Resident Evil vergleichen, und das RE2 Remake ist sowas wie die Krimivariante der grossen re4 Oper geworden. Das hat aber nichts Schlechtes zu besagen, andere Games haben es noch nichtmal in dessen Fussstapfen geschafft.
      Zu guter Letzt... Was soll ich mit resident evil 4 werden viele Gamer sagen, sieht doch aus wie 2005, und das trotz des Remasters. Die Antwort, die Konsolenzocker wenig begeistern dürfte, ist einfach: RE4HD. Dieses Fanprojekt, bei dem ein einziger Programmierer die im Original fotografierten Schlössser und Burgen quer durch Europa bereist und nochmals hochauflösend abfotografiert und über viele Jahre hinweg in mühevoller Kleinarbeit mit dem bereits vorhandenen Programmiercode abgeglichen hat, ist nun endlich fertig. Und, um es mit einem Wort zu sagen: es sieht sensationell aus. Warum er sich mit Capcom darauf einigen musste, dies nun als kostenlosen Grafikpatch zu veröffentlichen, werde ich nie verstehen, aber es ist mal ne gute Gelegenheit, sich ein HDMI-Kabel vom Laptop zum TV zu legen und sich einen Xbox One PC Controller anzuschaffen - und sei es auch nur um den Geschäftspraktiken des japanischen Konzerns zu trotzen...
      Zur Bewertung:
      Grafik: 98/100 Resident Evil 2 hat seinen völlig eigenen Look, und der ist ein wahrer Augenschmaus. Während man sich mit Taschenlampe im Dunkeln bei den blutverschmierten Wänden zunächst ein bisschen an die altbackene Grafik von The Last Of Us Remastered erinnert fühlt, dreht das Spiel erst richtig bei hellen Arrealen mit filmreifen Licht-/Schattenkompositionen und dezenten Farbtupfern auf. Alles wirkt wie aus einer Hand, ist in sich stimmig und hat seinen eigenen, unverwechselbaren Look. Was Capcom insbesondere beim Item Design und im letzten Spielviertel im unterirdischem Labor hingezaubert hat, grenzt schon an State Of The Art: man ist sich mitunter nicht mehr sicher, ob man träumt oder ob das alles real ist. Punktabzüge in der B-Note gibt es nur für das schlammige Grau der RE-Engine, das selbst farbige Ebenen durchwirkt und sich auch nicht durch die dreifach einstellbare Helligkeit wegbekommen lässt. HDR lässt man in diesem Zusammenhang am besten ausgeschaltet, sonst wird aus einem tiefen Schwarzwert ein matter Grauwert.
      Sound: 79/100 Der grosse Schwachpunkt des Spiels, da es bis auf das dynamische Tyrant-Verfolgungstheme und den erhebenden Finaltrack einfach an gutem Sound mangelt. Das Original hatte beispielsweise für die geistesverlorene Abwesenheit in der grossen Empfangshalle unvergessliche Ambientmelodien parat, die wie das Anklopfen an etwas Unbekanntem anmuteten. Beim Remake wird jedoch zu sehr auf terroristisches Sounddesign und geistlose Zwischenmelodien gesetzt. Hier hätte man sich ein Beispiel an der dezent-superben, hypermodernen Grafik nehmen müssen, beides hätte zu einer kongenialen Einheit verschmelzen können - stattdessen zuviel unoriginelles Einerlei und billige Effekthascherei. Ein grosses Plus sind jedoch die sensitiv bis rustikalen Soundeffekte sowie die Präsentation in 5.1/7.1-Sound und Echtzeit-Binaural - trotzdem viel verschenktes Potential hier.
      Gameplay: 100/100 Was soll man noch grossartig über das Gameplay, egal ob Remake oder Original sagen? Beim Spielen hört das Entdecken nie auf und man hat stets das Gefühl an etwas Magischem, Einzigartigem, fast schon Revolutionärem teilzuhaben. Das Symbol steht über allem, die Wege sind verschlungen, die Möglichkeiten enorm. Besonders hervorzuheben, ist wie man, als man sich schon in die unterirdische Hölle der Abwasserkanäle verbannt gesehen hat, über verschlungene Wege wieder einen Weg ins Polizeirevier findet und dort neue Möglichkeiten auftut. Auch der zweite Durchlauf mit Claire ist unerklärlicherweise, obwohl man viele gleiche oder ähnliche Rätsel löst, genauso fesselnd und absorbierend wie der erste Durchgang mit Leon. Dass die Story im Grunde auf zwei Drehbuchseiten passt, fällt dabei überhaupt nicht ins Gewicht - was braucht man schon eine Geschichte, wenn man zaubern kann?
      Umfang: 95/100 Mit Resident Evil 2 verhält es sich wie mit vielen anderen rätsellastigen Games, wie z.B. Another World. Hat man beim ersten Durchlauf noch fünfmal soviel Zeit gebraucht, ist man bei Kenntnis aller Lösungen im Bruchteil der Zeit durch. Nur gut, dass es noch Claires Kampagne mit abweichenden Rätseln, neuen Räumen und Cutscenes gibt - und den 2nd Run mit alternativen Ende. Auch Gamern, die nicht auf Trophäen zocken, ist die Resident Evil 2 Platin empfohlen, weil man so noch viel mehr aus dem Game rausholt. Eine der Trophäen erfordert beispielsweise, das Game mit nicht mehr als 14.000 Schritten durchzuspielen, bei zwei anderen muss man es entweder ohne Verwendung der Inventarbox oder ohne sich zu heilen abschliessen. Und dann gibt es noch The 4th Survivor, unnötig wie ein Pickel, lärmend wie die Hölle und unpassend wie ein Graffiti auf einem Gemälde - aber, hey, man muss es ja nicht spielen.  
      Spielspass: 93/100 Ob man nun das Resident Evil 2 Remake in sein Herz schliesst oder nicht, steht und fällt mit dem Vergleich mit dem Original. Pragmatisch betrachtet, mit einem Seitenblick auf den heutigen Pixelbrei des Originals, ist nichts anderes da und das Game ein Megahit. Dennoch erinnere ich mich gut daran, wie ich anno 1998 in der Schundecke der Videothek das englische N64-Modul ausgegraben habe und eine Erfahrung gemacht habe, die es so kein zweites Mal gab. Daran gemessen ist das Remake für sich genommen ein ausgezeichnetes, faszinierendes und mitreissendes Game, aber es ist keine neue Definition. Allzu sklavisch hat man sich hier an das Original gehalten, anstatt etwas zu ändern oder hinzuzuerfinden, schlichtweg neu zu definieren. Mir ist nur allzu bewusst, dass ein The Last Of Us oder Red Dead Redemption 2 nur alle paar Lichtjahre rauskommt, aber die moderne Neuinterpretation des Klassikers hätte anno 2019 einfach noch moderner ausfallen müssen.    
      Gesamt: 93/100   "Grafik des Jahres-Award" / "Remake des Jahres-Award" / "Spiel des Jahres-Award"
      Hier noch ein RE2 Artwork:   "Soundtrack":    
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