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Schattenspiel - Die dunkle Seite des Gaming


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53 Antworten in diesem Thema

#1 23.02.2016 19:27 Uhr

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#2 23.02.2016 19:40 Uhr

theHitman34
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Der Lockenkopf hat ganz schöne Probleme O.o

Aber okay, ich kann die Message hinter dem Video welches zum Teil ja ganz witzig gemacht ist zumindest verstehen. Das ist einfach ein Konsumproblem, immer das Neueste und Beste haben wollen und wenn man es dann hat zockt man es kurz aber schaut eigentlich schon wieder was man als nächstes möchte. Das sind Probleme die man hauptsächlich heute hat, woran das Internet schuld ist. Durch ständige Nachrichten, Videos und auch Gesprächspartner ist man immer auf dem Laufenden und bekommt so auch schnell Lust auf immer wieder neue Spiele. Davon hat man damals wenig mitbekommen und kannte nur das was der Freundeskreis so gespielt hat.

Die Spiele sind daran weniger Schuld, ich bin mir sicher mit vielen kann man auch heute noch lange Spaß haben wie auch mit den Spielen damals. Wenn der junge Mann in dem Video mal sein eigenes Geld verdient (oder auch andere die diese Situation kennen) wird sich das eventuell wieder ändern weil man doch eher weiß was so ein 60€ Spiel wert ist. Da kauft sich sicherlich keiner jede Woche ein neues Spiel.

 

Zum Teil habe ich ähnliches auch schon bei mir bemerkt, positive Kommentare der User, tolle Wertungen und hübsche Trailer und schon landete das Spiel früher bei mir zu Hause als ich es eigentlich haben wollte und ich hatte dann gar nicht so wirklich Lust darauf oder es nur kurz angespielt. Bin damit zwischenzeitlich ziemlich vorsichtig geworden, man muss nicht jeden Hype mitmachen, die kommen und gehen so verdammt schnell das man kaum noch mitkommt.

Wir sind einfach alle viel zu verwöhnt.


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#3 24.02.2016 11:27 Uhr

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320px-S%C3%BCddeutsche-Zeitung-Logo.svg.
 
22. Februar 2016, 16:48 Uhr   Sucht
Das Endspiel -
im Wohnheim für Computerspielsüchtige


Der 21-jährige Daniel beschließt, sein Leben zu ändern -
und schaltet den Computer aus.
Jetzt muss er lernen, mit Medien normal umzugehen…

 
http://www.sueddeuts...htige-1.2868093

Reportage von Sophie Burfeind



#4 24.02.2016 11:45 Uhr

DerBabbler
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http://www.deutschla...ticle_id=233085


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#5 24.02.2016 11:51 Uhr

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http://forum.playm.d...iegel/?p=213748


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#6 24.02.2016 12:05 Uhr

DerBabbler
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jup, genau dieses welches ;-)


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#7 24.02.2016 12:08 Uhr

Guest_R123Rob_*
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Oh ja, sein Zitat: "Der Weg eines Gamers ist nicht immer nur lustig oder spaßig..."

 

Ich seh's ja an mir, wenn ich bereits vor dem Schlafengehen über die Trophäenwege nachdenke bzw. vorbereite und plane: Zettel drucke, nach Glicthes ausschau halte, Sammelvideos bereit lege etc.

 

Währenddessen schaut man auch gleichzeitig auf zukünftige Games hinaus, wo der Stoff schnell zu haben ist: Far Cry: Primal, The Walking Dead: Michonne usw.

 

In dieser Hinsicht habe ich in der Tat ein Problem und das weiß ich auch selbst.

 

Das Leben, die Welt bzw. das Gaming besteht nicht nur aus Regenbogen und Sonnenschein. Es ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort. Wenn man nicht auf sich aufpasst, geht man zugrunde.



#8 24.02.2016 12:14 Uhr

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Die schönste Sache auf der Welt: Hass!

Hass ist unerlöste Angst.



#9 25.02.2016 10:38 Uhr

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Computerspiele
Die Sucht der Stubenhocker


Sechs bis sieben Stunden verbringen 15-Jährige am Tag vor Bildschirmen – anderthalb Stunden davon mit Computerspielen. Da bleibt kaum noch Zeit für das "echte" Leben […]

http://www.zeit.de/o...komplettansicht
 
Von Dagny Lüdemann

16. März 2009, 19:44 Uhr / Aktualisiert am 13. Mai 2009, 12:30 Uhr



#10 25.02.2016 11:22 Uhr

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Computerspiele
Die Sucht der Stubenhocker


Sechs bis sieben Stunden verbringen 15-Jährige am Tag vor Bildschirmen – anderthalb Stunden davon mit Computerspielen. Da bleibt kaum noch Zeit für das "echte" Leben […]

http://www.zeit.de/o...komplettansicht
 
Von Dagny Lüdemann

16. März 2009, 19:44 Uhr / Aktualisiert am 13. Mai 2009, 12:30 Uhr

 

Neutrale Berichterstattung sieht anders aus... Die Autorin des Artikels sieht das digitale Zeitalter als Bedrohung, welches die Jugend versaut und sie zu Einzelgänger macht. Wir leben in einer vernetzen Welt, das "echte" Leben spielt sich genauso im Netz ab, wie es sich auch abseits des Netzes abspielt. Das Netz gehört inzwischen einfach dazu. Wer davor die Augen verschließt, ist einfach nur naiv.

 

"Doch sie sind es, die  noch Zeit haben, mit den Mädchen schwimmen zu gehen oder in die Disko." Genau, alle, die vor dem PC sitzen, sind dicke, picklige Nerds, die in ihrem dunklen Keller sitzen und keinerlei soziale Kontakte pflegen und niemals eine Frau finden... Wunderschönes Klischee, das sich leider nach wie vor sehr hartnäckig hält. 

Das Spiele auch die Sozialkompetenz fördern können, wird verschwiegen. Ebenso, dass Jugendliche dabei lernen, wie man Probleme angeht und löst, dass sie das Prinzip von Aktion und Reaktion erlernen und die Augen/Hirn-Hand-Koordination verbessern können.

Ich bestreite nicht, dass bei Computerspielen eine gewisse Suchtgefahr besteht. Aber: alles kann süchtig machen, wenn man es übermäßig betreibt/konsumiert. Computerspiele als das ultimative Suchtmittel darzustellen, ist schlichtweg falsch. Und um an den oben zitierten Satz mit der Disko anzuknüpfen: die Gefahr, in der Disko von irgendwelchen Substanzen abhängig zu werden, ist wohl um einiges höher, als süchtig nach Computerspielen zu werden.

 

Ich habe mir per Zufall gestern gerade eine Doku zum Thema Gaming angesehen. Dabei trat auch der ehemalige Leiter dieses Instituts, welches die Studie durchgeführt hat, auf: Dr. Christian Pfeiffer. Der Mann versucht krampfhaft, Computerspiele als das ultimativ Böse darzustellen. Ich konnte dem Typen kaum zuhören, seine Einstellung zu dem Thema ist weitab der Realität. Schon alleine wegen diesem Mann ist die Studie nicht ernst zu nehmen.


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#11 25.02.2016 11:47 Uhr

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Neutrale Berichterstattung sieht anders aus... Die Autorin des Artikels sieht das digitale Zeitalter als Bedrohung, welches die Jugend versaut und sie zu Einzelgänger macht. [...]

Es geht im Artikel nicht allgemein um das „digitale Zeitalter“, sondern speziell um Computerspiele. Insofern ist deine kleine Berichterstattung oder Zusammenfassung schon nicht neutral.
 

„Gerade Jugendliche, die im "echten Leben" wenig Anerkennung bekommen, liefen Gefahr bei der Flucht aus dem Alltag in die Computerspielsucht abzudriften, so die Forscher. Ein weiteres erschreckendes Resultat: Besonders suchtanfällig sind zudem junge Menschen, die als Kinder misshandelt oder vernachlässigt wurden.“ – Dagny Lüdemann



#12 25.02.2016 11:58 Uhr

DerBabbler
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„Gerade Jugendliche, die im "echten Leben" wenig Anerkennung bekommen, liefen Gefahr bei der Flucht aus dem Alltag in die Computerspielsucht abzudriften, so die Forscher. Ein weiteres erschreckendes Resultat: Besonders suchtanfällig sind zudem junge Menschen, die als Kinder misshandelt oder vernachlässigt wurden.“ – Dagny Lüdemann

 

Genau, die Ursache ist nicht das Computerspiel! 


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#13 25.02.2016 12:14 Uhr

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Es geht im Artikel nicht allgemein um das „digitale Zeitalter“, sondern speziell um Computerspiele. Insofern ist deine kleine Berichterstattung schon nicht neutral.
 

„Gerade Jugendliche, die im "echten Leben" wenig Anerkennung bekommen, liefen Gefahr bei der Flucht aus dem Alltag in die Computerspielsucht abzudriften, so die Forscher. Ein weiteres erschreckendes Resultat: Besonders suchtanfällig sind zudem junge Menschen, die als Kinder misshandelt oder vernachlässigt wurden.“ – Dagny Lüdemann

Dann gehts eben um Computerspiele. Ändert aber absolut nichts an dem Sachverhalt, dass der Artikel alles andere als neutral ist.

 

Suchtgefahr besteht, wie ich ja bereits geschrieben habe, bei allem, dass man übermäßig konsumiert/praktiziert. Und das misshandelte und vernachlässigte Kinder besonders suchtgefährdet sind, ist auch überhaupt nichts neues. In dieser Studie lässt sich der Begriff "Computerspiel" problemlos mit jedem beliebigen Suchtmittel ausgetauscht werden und der Inhalt wäre immer noch derselbe. In meinen Augen ist die Studie total nichtssagend, weil einfach alte Fakten und Klischees aufgefrischt werden.

 

Und natürlich ist meine "kleine Berichterstattung" nicht neutral, schließlich bin ich ja auch Gamer... ;)


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#14 25.02.2016 12:23 Uhr

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Suchtpotenzial anderer Rauschmittel

 

suchtpotenzial.gif

 

Grafik von mir 2008 erstellt. Quelle für die Daten und weitere Infos unter

http://www.cannabisl...favergleich.htm



#15 25.02.2016 20:23 Uhr

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http://www.cannabisl...favergleich.htm

 

Wo sind da Computerspiele einzuordnen?


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#16 25.02.2016 20:25 Uhr

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Wo sind da Computerspiele einzuordnen?

Knapp vor Heroin. Sagt zumindest Dr. Pfeiffer...

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#17 27.02.2016 13:34 Uhr

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Computersucht 2015 DOKU

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#18 12.04.2016 19:00 Uhr

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SPIEGEL ONLINE

 
Zugunglück von Bad Aibling

Fahrdienstleiter soll durch Handyspiel abgelenkt gewesen sein

 

Zwei Monate nach dem Zugunglück von Bad Aibling mit elf Toten sitzt der Fahrdienstleiter in Untersuchungshaft. Er soll kurz vor der Kollision ein Online-Spiel gespielt haben. […]
 
http://www.spiegel.d...-a-1086820.html
 
12.04.2016



#19 14.07.2016 10:14 Uhr

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BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG
 
Zum kommunikationswissenschaftlichen und medienpsychologischen Forschungsstand
Einstieg: Machen Computerspiele gewalttätig?
 
Immer wieder werden Computerspiele für Gewalttaten junger Menschen verantwortlich gemacht. Ist diese These wissenschaftlich haltbar? Tilo Hartmann fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen.
 
In den vergangenen Jahren haben die Medien immer wieder von Gewalttätern berichtet, die zu Hause offensichtlich intensiv gewalthaltige Computerspiele genutzt haben. Häufig werden dabei die Computerspiele als Ursache für das aggressive Verhalten der Täter angesehen. […]
 
http://www.bpb.de/ge...-in-die-debatte
 
Dr. Tilo Hartmann
7.8.2007



#20 14.07.2016 10:26 Uhr

Guest_peachSan_*
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BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG
 
Zum kommunikationswissenschaftlichen und medienpsychologischen Forschungsstand
Einstieg: Machen Computerspiele gewalttätig?
 
Immer wieder werden Computerspiele für Gewalttaten junger Menschen verantwortlich gemacht. Ist diese These wissenschaftlich haltbar? Tilo Hartmann fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen.
 
In den vergangenen Jahren haben die Medien immer wieder von Gewalttätern berichtet, die zu Hause offensichtlich intensiv gewalthaltige Computerspiele genutzt haben. Häufig werden dabei die Computerspiele als Ursache für das aggressive Verhalten der Täter angesehen. […]
 
http://www.bpb.de/ge...-in-die-debatte
 
Dr. Tilo Hartmann
7.8.2007

 

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