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htoL#NiQ - The Firefly Diary - Review


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5 Antworten in diesem Thema

#1 09.03.2015 18:02 Uhr

D00m_2k7
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htoL#NiQ – The Firefly Diary

 

Es sieht aus als hätte ein Kleinkind auf eine Tastatur eingeschlagen…
htoL#NiQ… Ausgesprochen wird es etwa so “Ho-Ta-Ru No Niqi”, was “The Firefly Diary” bedeutet. Total simpel, oder? Ja? Nein? Eher nicht.
Wie dem auch sei… Der von Nippon Ichi Software entwickelte und durch NIS America vertriebene Titel fand vor kurzem seinen Weg nach Europa auf die PS Vita.
Ob sich die Reise gelohnt hat?

In den Tiefen einer labyrinthartigen Ruine erwacht das junge Mädchen Mion aus einem tiefen Schlaf. Verloren, allein und ohne jegliche Erinnerung befindet sie sich in einer Welt aus Licht und Schatten, nur von zwei Fireflies begleitet. Wie ist sie hier her gekommen? Wie kommt sie hier wieder weg? Und wo sind ihre Eltern?
Die Geschichte von htoL#NiQ – The Firefly Diary wird vornehmlich durch sammelbare Gedankenbruchstücke erzählt, welche zu mehreren Enden führen können. In diesen Gedanken spielt man auch die junge Mion und muss beispielsweise alltägliche Aufgaben bewältigen. Der Erzählstil ist interessant gestaltet und hat etwas Außergewöhnliches an sich.

 

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Daran orientiert sich auch das Gameplay des Puzzle-Plattformer-Adventure-Mix. Mion ist selbst nicht steuerbar und folgt den Glühwürmchen ähnlichen Fireflies namens Lumen (Licht) und Umbra (Schatten). In der normalen Welt weist Lumen den Weg und in der Schattenwelt ist Umbra für das Auslösen von Schaltern, Lösen von Rätseln und das Bekämpfen von Gegnern verantwortlich. Das Besondere an Umbra ist außerdem, dass man sich nur in schwarzen Bereichen bewegen kann und die Perspektive oftmals für Rätsellösungen wichtig ist, um einen Weg zu ebnen. Sollte es mit der äußerst träge agierenden Mion zu einer Berührung durch Schattenwesen und anderen Gefahren kommen, dann töten diese sofort. Timing ist also enorm wichtig und gleichzeitig doch so schwierig.

 

notLNIQ_tffd_bild_02.jpg

 

Mit der Standardsteuerung über Front- und Reartouchpad artet es eher schnell zu einem wahrhaften Krampf aus. Die unnötig umständliche Touchsteuerung, die oftmals nicht oder nur träge reagiert, kann einem schnell den Spaß verderben. Gerade das Touchpad auf der Rückseite ist für filigrane Bewegungen irgendwie nicht konzipiert. Zum Glück gibt es mehrere Steuerungsmöglichkeiten, wobei die mit Sticks und Buttons in meinen Augen klar vorzuziehen ist.

Trotz seines kindlich anmutenden Charmes ist htoL#NiQ – The Firefly Diary, anhand seiner Thematik und diversen blutigen Todesarten, kein Titel welchen man seinen Jüngsten in die Hand drücken sollte. Daran ändern auch das tolle Artdesign, der Chibi-Stil und die teils zuckersüßen Animationen nichts. Hier wird zersägt, erdrückt, gefressen und erschlagen bis es roten Lebenssaft spritzt; was das alptraumhafte Setting zusätzlich unterstützt.

 

notLNIQ_tffd_bild_03.jpg

 

Auch der Sound untermalt die Atmosphäre mit düsteren Klängen, die teils schöne und unaufdringliche Musik passt wunderbar zum Titel und auch die Soundeffekte sind gelungen und sparsam platziert.
Aufgrund des sehr knackigen Schwierigkeitsgrades variiert die Spielzeit sehr stark. htoL#NiQ – The Firefly Diary umfasst fünf Kapitel und das erste Kapitel habe ich nach ca. 70 Minuten beendet. Wenn man das jetzt hochrechnet, dann wird man wahrscheinlich bei einer Spielzeit von mindestens 5 Stunden landen; worauf sicher nochmal einige Minuten oder Stunden, aufgrund der steigenden Schwierigkeit und diverser Neuversuche, addieren.

 

notLNIQ_tffd_bild_05.jpg

 

Fazit

 

Wer auf japanische Spiele (aus dem Hause NIS) steht und etwas für düstere Abenteuer und Puzzlespiele übrig hat, sollte mit htoL#NiQ – The Firefly Diary seine Freude haben. Doch auch die Freude wird über den zeitweise aufkommenden Frust nicht erhaben sein; denn dieser Titel ist auf Tränen gebaut.
Das Spiel ist ab sofort für 14,99€ im PlayStation Store erhältlich!

 

 

The Good

  • Teils knackige Rätsel…
  • düstere und bedrückende Atmosphäre
  • durchdachtes Spielprinzip
  • Wiederspielwert durch herausfordernde Trophäen

 

The Bad

  • … mit sehr hohem Frustpotential
  • Touchsteuerung ist ein Grauen
  • verschenktes Potential in diversen Bereichen

 

Score

 

6 / 10

 

- - - -

 

Link zum Original auf GamesCrowd.com: http://gamescrowd.co...e-firefly-diary


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#2 09.03.2015 18:40 Uhr

Hobby Reaper
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Doch auch die Freude wird über den zeitweise aufkommenden Frust nicht erhaben sein; denn dieser Titel ist auf Tränen gebaut.


Wegen Sätzen, wie diesen, lese ich deine Reviews gerne. :D

#3 09.03.2015 23:28 Uhr

D00m_2k7
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Wegen Sätzen, wie diesen, lese ich deine Reviews gerne. :D

Danke, dass freut mich. :D

 

Ich glaube du hättest mit einigen meiner älteren Reviews echt Spaß; aber leider sind die mit dem Umbau der Seite verloren gegangen. :mellow:



#4 10.03.2015 17:15 Uhr

Hobby Reaper
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Danke, dass freu mich. :D

Ich glaube du hättest mit einigen meiner älteren Reviews echt Spaß; aber leider sind die mit dem Umbau der Seite verloren gegangen. :mellow:


Hoffe das passiert hier nicht auch noch, wenn denn mal das neue Design kommt. :mellow:

Ansonsten gerne mehr. Hoffentlich auch mal mit Kommentaren von anderen. :D

#5 11.03.2015 22:11 Uhr

theHitman34
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So, auch mal durchgelesen jetzt.

Auf den Punkt gebracht, so würde ich dein Review beschreiben. Keine Fehler und eine saubere Rechtschreibung. Du scheinst mir gar nicht lange drum rum sprechen zu wollen sondern sagst sofort woran man ist und was man bekommt. Sehr gut für Leute wie mich welche von dem Titel noch nie etwas gehört haben, somit habe ich jetzt zumindest eine Ahnung was das ist.


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#6 11.03.2015 23:50 Uhr

D00m_2k7
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So, auch mal durchgelesen jetzt.

Auf den Punkt gebracht, so würde ich dein Review beschreiben. Keine Fehler und eine saubere Rechtschreibung. Du scheinst mir gar nicht lange drum rum sprechen zu wollen sondern sagst sofort woran man ist und was man bekommt. Sehr gut für Leute wie mich welche von dem Titel noch nie etwas gehört haben, somit habe ich jetzt zumindest eine Ahnung was das ist.

Danke für's Feedback! ;)

Zuerst einmal: Ich mache das mittlerweile schon im fünften Jahr (bei GamesCrowd), da bekommt man irgendwann Routine. ^^
Meine ersten Reviews waren oft enorm ausgeschmückt und sehr lang (Beispiel: Gran Turismo 5 war über 6 DinA4-Seiten.), aber das führte halt immer zu dem Problem, dass sie nur wenige (komplett) gelesen haben und direkt zur Wertung gesaust sind. Man kennt das ja... tl;dr (Too long; didn't read.). :rolleyes:
Wenn sie allerdings jemand gelesen hat, dann kam oft positives Feedback; was mir auch Motivation gab weiterzumachen. :)

Mittlerweile schreibe ich lieber kürzere Reviews mit 'ner Menge komprimierter Infos, was offenbar gut ankommt.


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